zum offenen Brief von Bischof Felix Gmür an die Gläubigen und das Seelsorgepersonal im Bistum Basel

Grundsätzlich sind wir erfreut über die Art und Weise wie Bischof Felix Gmür die angesprochenen Themen der Pfarrei-Initiative im Bistum Basel angeht, nämlich im Bemühen zu verstehen, was der Wille des Herrn ist und im gemeinsamen, gehorsamen Hören auf Gottes Wort und auf die Zeichen der Zeit. Bischof Felix Gmür schildert in seinem Brief den begonnenen Weg der gemeinsamen Gespräche mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Diözese Basel, welcher in Zukunft fortgesetzt werden sollen. Wir teilen mit ihm die Ansicht, dass wir uns in einer Übergangszeit befinden, deren Ende noch nicht absehbar ist. Auch sind die Initianten fern davon zu glauben, dass der Initiativtext bereits eine abschliessende Aufzählung der heutigen kirchlichen Probleme beinhaltet; sie freuen sich deshalb, dass der Bischof in seinen Gesprächen sogar über den Initiativtext hinausgegangen ist.
Naturgemäss setzt der Bischof aus seiner Sicht einige Akzente etwas anders als es die Pfarrei-Initiative tut. Vorläufig hat Bischof Felix den formalen Rahmen abgesteckt, es sind dies die gemeinsamen Gespräche und die gegenseitige Offenheit und Verlässlichkeit. Das lässt hoffen, dass auch der zweite Schritt gelingen kann: das Gespräch über die Umsetzung der konkreten, inhaltlichen Anliegen der Initiative.