Wunibald Müller

am 29. April von 9:30 – 14:30 Uhr im Foyer der Liebfrauenkirche, Weinbergstrasse 36, 8006 Zürich. Unser Gast: Dr. Wundibald Müller

«Wenn ich sage, was ich denke, werde ich bestraft»

Zu sagen, was wir denken und in unserem Handeln einstehen für eine Kirche, die gleichberechtigt und offen ist für alle, war der Ursprung der Pfarrei-Initiative. Manches bewegt sich in unserer Kirche, doch Offenheit kann auch einen Preis haben. Darum haben wir Dr. Wunibald Müller eingeladen.

In seinem neuesten Buch schildert er seine Erfahrungen als Leiter des Recollectiohauses, in welches Seelsorger u.a. für eine Burnout-therapie kommen. Seine Ansichten hat er manchmal öffentlich gemacht und manchmal aus Rücksicht vor Kritik der Amtskirche gegenüber dem Recollectio-Haus für sich behalten, wie er schreibt. Nun nach seiner Pensionierung haben auch bisher zurückgehaltene Töne Raum für eine zukunftsweisende Reflexion. Mehr siehe: https://www.kath.ch/newsd/wunibald-mueller-wenn-ich-sage-was-ich-denke-werde-ich-bestraft/

Angeregt von seinen Gedanken und Erfahrungen, wollen wir miteinander sehen, was uns hindert, wo uns die Angst einholt und was uns Kraft gibt und Mut macht. Wir wollen uns darüber austauschen, wo wir auf Mauern stiessen und wo sich etwas bewegen liess. Darüber nachdenken, warum es manchmal möglich ist und manchmal nicht und was wir mit dem tun, was sich nicht ändern lässt. Und nicht zuletzt: wie wir einander gegenseitig stärken und unterstützen können und was es auch schwierig macht.

Nach der inhaltlichen Auseinandersetzung und einem Erfassen von nächsten Schritten werden wir noch die Ordentliche Generalversammlung  der Pfarrei-Initiative mit den üblichen Traktanden abhalten.

Im Namen des Vorstands

Markus Heil, Willi Anderau, Susanne Andrea Birke