Im Rahmen einer Solidaritäts-Wallfahrt versammeln sich am heutigen Sonntag, 13. Januar 2013 um 16.00 in der Kathedrale Chur Unterzeichner und Sympathisanten der Pfarrei-Initiative.

Im Anschluss daran werden die von Bischof Vitus Huonder angeforderten Briefe übergeben. Darin bringen Unterzeichnende aus dem Bistum Chur ihre Motivation und Ueberzeugung zum Ausdruck. Die Wallfahrt wird abgeschlossen durch eine „Teilete“ aus der Thermoskanne (und Guetzli).

Die Sprechergruppe sieht diesen Anlass als eine wirkliche Wallfahrt. Durch die gemeinsame Besinnung und das Gebet soll deutlich werden, dass den Unterzeichnenden ihr Christ-Sein in der katholischen Kirche wichtig ist, dass sie ihren Dienst in der Kirche verstehen als gelebte menschenfreundliche Praxis der Seelsorge in der Nachfolge von Jesus Christus, so wie esim Initiativtext heisst: „ Was uns antreibt ist die Treue und der Gehorsam gegenüber der Frohen Botschaft Jesu Christi und seiner Kirche, so wie sie Jesus zum Beispiel beim gemeinsamen Mahl mit dem Zöllner Matthäus (Mt9,12 f) vorgelebt und gefordert hat: nicht Opfer sondern Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen.“
Auf Grund dieses Selbstverständnisses sprechen Seelsorgende mit der Initiative solidarisch aus, was heute bewährte Praxis ist, damit erkannt werden kann, wo Ausnahmen und Ungehorsam zur Regel geworden sind.
Solidarität ist leider auch notwendig, da Unterzeichnenden mit Sanktionen gedroht wird.
Ein weiteres Ziel der Solidaritäts-Wallfahrt wird verdeutlicht+, durch das Geschenkt, welches zusammen mit den Antwortbriefen an Bischof Vitus übergeben wird: Das Buch von Erzbischof Albert Rouet aus Poitiers (FR) „Aufbruch zum Miteinander“ (Wie Kirche wieder dialogfähig wird).
Die Solidarität kommt auch zum Ausdruck durch eine „Teilete“ unter den Teilnehmenden zum Abschluss der Wallfahrt .